Beim aktuellen Projekt der Roverrunde geht es um Fotografie.
Nachdem wir uns mit der Technik auseinander gesetzt haben,
planen wir zur Zeit die entsprechenden Motive.
Am Ende soll eine kleine Ausstellung folgen.
Am Wochenende vom 25.06.2011 auf den 26.06.2011 findet im Rahmen des Projektes "Internet-Seite" das Rover Update Wochenende statt.
Unterwegs…
Rover sind unterwegs – nicht nur unterwegs zu verschiedenen
Orten, sondern auch unterwegs vom Jugendlichen
zum Erwachsenen und unterwegs zu sich selbst.
Das spiegelt sich wider in den folgenden sieben Punkten,
die das Leben in der Roverstufe ausmachen:
berover…
Die Roverzeit ist eine einzigartige und wichtige Zeit
– sie kommt nie wieder. Durch Roveraktionen lernen
Rover sich selbst besser kennen, können vielerlei ausprobieren,
ihre Grenzen erfahren und mit der Runde
über sich selbst hinauswachsen. Diese vier Jahre stecken
daher voller Chancen und Möglichkeiten. Es gilt sie zu
nutzen und zu genießen.
Roverspirit…
Für Rover ist die Frage nach dem Sinn des Lebens
topaktuell. Sie verknüpfen damit die Suche nach ihrer
Form von Spiritualität. Sie gestalten ihren Glauben aus
eigenen Kräften und nehmen dabei andere Konfessionen,
Religionen sowie philosophische Lebensentwürfe
als anregend und bereichernd wahr.
Dabei akzeptieren Rover durch ihre Mitgliedschaft
die DPSG als katholischen Verband und setzen sich kritisch
mit der Kirche auseinander.
Futurover…
16- bis 20-Jährige müssen sich mit den Fragen nach
Erwerbsarbeit, beruflicher Zukunft und Ausbildung auseinander
setzen. Dabei taucht auch für Rover die Frage
nach der weiteren Lebensgestaltung auf, sowohl im privaten
als auch im beruflichen Bereich. Sie haben in der
Roverrunde die Gelegenheit, sich in dieser Frage mit
Menschen in der gleichen Situation oder solchen, die
diese Situation schon hinter sich haben, auseinander zu
setzen. Darüber hinaus bieten auch der Verband und
die internationale Pfadfinderbewegung Möglichkeiten
zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen und zur Orientierung
auf dem persönlichen Lebensweg.
Interover…
Internationale Begegnungen bieten jungen Menschen
die Chance, Erfahrungen zu machen, die ihr Leben prägen.
Sie lernen handlungsorientiert ungewohnte und
fremde Lebenswege, Berufsmöglichkeiten, Mentalitäten
usw. kennen; die Bandbreite ihrer Denkstrukturen und
Möglichkeiten erweitert sich gewaltig. Rover lernen, mit
unserer Welt verantwortlich umzugehen, die Erde global
mitzugestalten und Frieden zu leben (nicht nur darüber
zu reden). Internationale Begegnungen sind eine
der längsten Traditionen und eine der größten Chancen
der Pfadfinderbewegung. Die Roverstufe ist durch ihre
größeren Mobilitätsmöglichkeiten und den altersgemäßen
Ablöseprozess die ideale Stufe für internationale Begegnungen
– ob im In- oder im Ausland.
Hier lernen Rover intensiv und selbstverantwortlich
ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln und ihren Lebensweg
zu gestalten, das heißt, ihre Zukunft selbst in die
Hand zu nehmen.
Rovermission…
In der Roverrunde haben die Rover die Möglichkeit,
quer zu denken, ihre Vorstellungen von einer idealen
Welt zu thematisieren und weiterzuspinnen. Fragen nach
Gültigkeit, Mängeln und Veränderung von Werten, Normen,
Rollenverständnissen, Lebensentwürfen usw. spielen
dabei eine große Rolle. Daraus entstehen Ideen für
Zukunftsbilder, Entwürfe für menschenwürdigeres Leben,
Frieden und Chancengleichheit in der Welt und
vor Ort sowie Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.
Dazu ist es hilfreich, öfter mal den Gruppenraum
zu verlassen und die Umgebung zu erkunden. Rover dürfen
es sich erlauben – auch ungefragt, einseitig und zugespitzt
– das zu sagen, was sie denken und was sich
andere vielleicht nicht trauen. Zunehmend lernen sie,
ihren eigenen Standpunkt zu entwickeln und konstruktiv
zu vertreten.
Roverpower...
Rover ermuntern sich gegenseitig, für ihre idealen
Lebensvorstellungen oder gegen Ungerechtigkeiten einzutreten.
Dabei suchen sie sich ihre eigenen Formen
von gesellschaftlichem Engagement, die sehr vielfältig
sein können. Gemeinsam ist diesen, dass sie lust- und
ergebnisorientiert sein dürfen. Ausgehend von eigenen
Interessen und Bezügen bzw. ihrer Selbstverwirklichung
mischen sich Rover als Gruppe in Bereiche ein, in die
sie sich allein nicht wagen würden. Zum gemeinsamen
Anpacken bietet sich gerade die Projektmethode als geeignete
Handlungsform an. Bei ihrer Form von gesellschaftlichem
und politischem Engagement erwerben
Rover Kompetenzen, die sie auch nach ihrer Roverzeit
nutzen können.
Roverkult...
Rover haben Spaß und genießen mit allen Sinnen.
Das Leben in der Runde ermöglicht ihnen den reflektierten
Umgang mit Themen wie Partnerschaft, Sexualität,
Alkohol, Drogen usw. Sie begreifen ihren Körper
ganzheitlich als aktiven und schützenswerten Teil ihrer
Persönlichkeit: Geist und Körper werden in Bewegung
gebracht. Sie sind unterwegs – auch mit körperlicher
Anstrengung. Roverrunden entwickeln nicht nur dabei
eigene Formen von Stil und Kultur, sondern auch beim
gemeinsamen Spielen, Essen, Feiern und im Umgang
miteinander.
Quelle: roverpara.de (Ordnungstext)